Zero Waste #3: Spülmaschinentabs

Jevali | 25 Oktober 2016 | 15:25 | |


So ihr Lieben!

Dieses Mal geht es um Spülmaschinentabs.
Ich schätze die würdet ihr mit dem Thema nicht unbedingt verbinden. Aber jeder, der eine Spülmaschine hat, weiß wie schnell sie manchmal voll ist und dann muss ein Tab rein. Und das befindet sich in einer?.. Plastikfolie!

Was ich neulich bei DM gefunden habe, sind Tabs, die sich in einer wasserlöslichen Folie befinden und zudem noch Phosphatfrei sind. Es gibt immer mehr Hersteller, die Tabs in wasserlöslicher Folie anbieten. Darunter fallen sowohl Eigenmarken der Supermarktketten/Drogerien als auch Markenhersteller. Ich beziehe mich auf die vom DM, einfach weil ich meine da her hab.
Die Denkmit Geschirrspül-Tabs reinigen mit natürlichen und ...
Die Phosphate, die gewöhnlich in Tabs enthalten sind, dienen als Stabilisatoren für die Waschkraftverstärker, damit diese auch unter 60°C wirken können. Allerdings wird das Phosphat in den Kläranlagen nicht immer ausgefiltert, da nicht jede Anlage über solche Filter verfügt, und gelangt in die Böden und Gewässer. In den Gewässern bewirkt Phosphat eine Eutrophierung, also eine Trübung des Wassers, giftige Algenblüten, Sauerstoffmangel und daraufhin Sterben der Wasserlebewesen. Man nennt das auch "Umkippen" von Gewässern. Wenn euch das Thema interessiert, könnt ihr das >hier< einmal nachlesen.

Die wasserlöslichen Folien bestehen aus Polyvinylalkohol (PVAL), der ist wasserlöslich und kann in den Kläranlagen gut abgebaut werden. Die Auswirkungen auf die Umwelt wurden allerdings noch nicht genügend erforscht. Zumindest habe ich keine Stellungnahme des Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) gefunden.

Wenn ihr, wie ich, zusätzlich zu den Tabs noch Spülmaschinensalz und Klarspüler verwendet, könnt ihr auch auf Pulver umsteigen. Denn die Tabs enthalten fast alle Salz und Klarspüler und machen das Extraeinfüllen davon eigentlich unnötig. "Eigentlich", weil man nur dann ausschließlich Tabs verwenden sollte, wenn man vergleichsweise weiches (kalkarmes) Wasser hat.
Daher empfehle ich euch ein Pulver auszuprobieren. Ihr spart damit nicht nur Verpackungsmüll sondern auch Geld. Die Tabs von DM nature, sind im DM-Vergleich die Günstigsten mit 0,10€ pro Tab. Es sind 30 enthalten, also 30 Waschgänge. Bei 100 Waschgängen wären es 10€. Die schafft ihr auch bei gleicher Dosierung mit einer Packung Pulver, allerdings für nur 2,85€. Also pro Waschgang gerade mal 0,03€.
Zusätzlich kann man das Pulver besser dosieren als die Tabs. Ich gehe davon aus, dass sich dieser Preisunterschied nicht nur bei DM, sondern auch in allen anderen Märkten finden lässt. Die genannten Produkte dienen nur als Beispiel ;-)
Geschirr-   Reiniger Pulver

Die "All in One" Geschichte bei den Tabs bringt in der Regel nicht viel. Laut Stiftung Warentest zeigt sich die versprochene Wirkung gerade mal bei zwei der untersuchten Multitabs. Das Fazit: Geschirreiniger ohne Zusätze reinigen nicht schlechter als Multitabs.
Wenn ihr also nicht gerade auf den Glasschutz abzielt, spült eure Weingläser einfach per Hand und verwendet Pulver ;-)

Die wichtigsten Quellen findet ihr im Text, bei Unklarheiten oder Fragen, nutzt einfach die Kommentarfunktion! :)

3 Weckerapps, die mehr können als nur klingeln

Sabrina Wortmann | 20 Oktober 2016 | 13:00 | / |

HeyHo!

In meinem Beitrag über 9 Apps für einen besseren Start in den Tag habe ich Dir bereits drei Weckerapps grob vorgestellt. Heute möchte ich nochmal ins Detail gehen, was sie genau machen können.
Wichtig war mir bei der Auswahl des Weckers, dass ich viele Möglichkeiten habe, mich wecken zu lassen: z.B. mit Ausschalten über NFC oder Barcodes oder Aufgaben wie Matheaufgaben. Die kommenden Apps zeigen, dass es aber noch mehr Möglichkeiten gibt.

Alle Apps wurden nur unter Android 6.0 getestet.

AMdroid


AMdroid überzeugt mit vielen durchdachten Funktionen. Zum Beispiel hast Du die Möglichkeit, in der App regionale Feiertage zu markieren, an denen dann der Wecker gar nicht aktiv ist. Du kannst die Feiertage in Paketen laden, oder selbst welche hinzufügen.
Weiterhin hast Du die Möglichkeit, verschiedene Weckerprofile anzulegen. In jedem Profil steht drin, auf welche Art du geweckt werden sollst und auch, was danach passiert. Du kannst eigene Wecktöne einstellen, deren Lautstärke, ob die Lautstärke langsam ansteigen soll, ob Schlummern erlaubt ist oder nicht und viele weitere kleine Optionen.
Interessant sind auch die Funktionen zum Abschalten. Zum Beispiel kannst du auch eine sog. "WLAN-Aufgabe" hinzufügen, indem du die Signalstärke an einem bestimmten Punkt misst, zu dem du dich begeben sollst. Erst dann schaltet sich der Wecker aus. Außerdem sind NFC, Mathegleichung oder ein Captcha möglich.

Sehr schön: Solltest du nicht z.B. nicht Zuhause sein und die WLAN-Signalstärke nicht messen können oder kein NFC Tag zur Hand haben, kannst du auch einfach eine Backup-Aufgabe festsetzen, die du alternativ erledigen kannst.
Zusätzlich kannst du noch weitere Sachen festlegen, z.B. dass dein WLAN nach dem Alarm eingeschaltet wird.

Einziges Manko: Durch den Umweg über die Profile erscheint das Einrichten eines Alarmes erstmal ein wenig umständlich. Zusätzlich sind meiner Meinung nach unnötige Features verbaut, wie das Schlaftracking und Statistiken.

NFC Alarm Ultra


NFC Alarm Ultra ist gegenüber AMdroid eher simpel gestrickt. Du hast die Möglichkeit, den Wecker entweder mit einem NFC Tag auszuschalten oder durch tippen zum Beenden. Du kannst in der App NFC Tags hinzufügen, die dann von der App als "Beende-Tag" erkannt werden.
Somit kannst du zum Beispiel ein Tag an deinen Spiegel kleben, wo du dann aufstehen und hingehen musst. Wenn du keine Tags hast: Dein Führerschein, Personalausweis, Studiausweis oder auch einige Kreditkarten haben auch NFC. Probier es einfach mal aus!

PuzzleWecker


Puzzle Wecker hat vor kurzem noch ein Update auf die Version 3 bekommen und ist noch umfangreicher geworden.
Dabei sind allerdings auch einige Features zu Premium Features geworden, wie zum Beispiel das Starten einer bestimmten App nach dem Wecker - diese lassen sich entweder einzeln dazukaufen oder man bezahlt etwas über 4€ für die ganze App.

Als einzige der getesteten Weckerapps bietet PuzzleWecker auch das Wecken mit Barcodes an - das heißt, dass der Wecker erst aufhört zu klingeln, wenn Du ein beliebigen Code scannst. Leider jetzt auch nur noch ein Premium Feature.
In der vorherigen Version konnte man spezielle Codes, nur für PuzzleWecker generieren und sich per Mail zuschicken lassen. Seit Version 3 ist das Vergangenheit und zum Beenden reicht ein einfaches scnannen eines beliebigen Codes.

Wenn Du kein Produkt zur Hand hast, kannst Du Dir im Internet mithilfe eines Barcode Generators auch einen speziellen Code erstellen, so wie ich es hier getan habe :D



Ohne Premium stehen dir folgende Puzzles zur Verfügung: Memory, Passwort wiederholen, Symbol Reihenfolge merken und Gleichung lösen. Mit Geld kannst du diese Varianten in schwerer dazukaufen sowie den Barcode-Scanner oder NFC-Wecker.
Außerdem hast du die Möglichkeit, alle möglichen Weckaufgaben zu kombinieren, sodass du auch wirklich aufstehst!

Die App besticht mit einem schönem Design sowie dem einfachen Einstellen eines Alarms. Schade nur, die App war bis vor kurzem noch komplett kostenlos und kommt jetzt ohne Premium doch etwas abgespeckt daher. Allerdings habe ich nirgends so viele Möglichkeiten zum Wecken gesehen.

Fazit

Jede Weckerapp hat so seine Reize. Wenn du es simpel magst und dir NFC Tags reichen, ist der NFC Alarm Ultra richtig für dich. Wenn Du nur einmal alle Alarme für den Rest des Jahres einrichten willst und gerne mal vergisst, Deinen Wecker auszustellen, dann ist AMdroid wohl eher was für dich. Wenn Du ein schönes Design bei Apps brauchst und viele Möglichkeiten und auch keine Scheu hast, Geld für Apps zu zahlen, dann schau Dir doch mal den Puzzle Wecker an!
Natürlich gibt es noch weitere Apps wie diese. Diese Liste soll nur eine Inspiration für dich sein, was es alles gibt. Viel Spaß beim Ausprobieren!

Wie viele Wecker brauchst Du, um morgens aufzustehen?


6 Tipps, wie wieder Ordnung bei dir herrschen kann!

Sabrina Wortmann | 19 Oktober 2016 | 09:30 | / |

Auch wenn das Genie angeblich das Chaos beherrscht, ist es immer besser Ordnung zu halten. Chaos wirkt auf uns Menschen demotivierend und je mehr wir uns von ihm beherrschen lassen, umso weniger haben wir Lust, aufzuräumen.

Dabei kann es einfach sein, Ordnung zu schaffen und sie zu halten. Nachfolgend verrate ich Dir 6 Tipps, wie Du dem Chaos den Kampf ansagst und Stück für Stück Ordnung in Dein Leben bringst.

1) Miste aus. Und zwar alles. 


Nur bitte nicht alles an einem Tag, das schaffst Du nie und nimmer ;)
Mache Dir einen Plan, in dem du Dir Stück für Stück einen Bereich vornimmst, den Du neu strukturieren und ausmisten möchtest. Da gibt es ganz verschiedene Versionen.

Zum Beispiel könntest Du:
  • Dir für das Ausmisten ein Jahr Zeit nehmen - in 52 kleinen Aufgaben, jede Woche ein Stückchen
  • Dir für das Ausmisten einen Monat Zeit nehmen - Jeden Tag ein Stückchen, oder z.B. jeden Werktag und am Wochenende Pause bzw. Puffer
  • Dir zwei Wochenenden Zeit nehmen, wo Du zuvor einen genauen Plan erstellt hast, was wann dran kommt. Und vor allem: Wie lange Du Dir dafür Zeit nimmst. Ist die Zeit rum, brichst Du die Ausmistaktion ab.
Wichtig ist auch, wo Du genau ausmisten willst. Hier ein paar Ideen für Dich:

- Kleiderschrank
- Schuhschrank
- Taschensammlung
- Schminke
- Pflegeprodukte
- Essensvorräte
- Kühlschrank
- Geschirrschrank
- Küchengeräte
- Bastelsachen
- usw. 

Du siehst, ich habe alles sehr kleine Bereiche ausgesucht. Diesem Beispiel solltest Du auch folgen!

Digital Decluttering ist mindestens so wichtig wie eine aufgeräumte Wohnung

2) Miste nochmal aus - diesmal Digital


Wenn Du an deinem Laptop ewig auf der Suche nach Deinem Lebenslauf bist und nicht weißt, wo sich genau die Bilder vom letzten Urlaub befinden, oder wenn Du auf einmal Programme findest, von denen Du nicht mal wusstest, dass Du sie installiert hast, dann wird es Zeit, auch mal Digital auszumisten.
Dafür reicht in der Regel ein Nachmittag. Ich empfehle Dir, zuerst die Liste aller installierten Programme durchzugehen und alles zu löschen, was Du nicht mehr brauchst, oder nicht kennst. Wenn Du nicht weißt, ob das Programm notwendig ist, Google und andere Suchmaschinen helfen gern ;)

Danach solltest Du all deine Dateien durchgehen, Unnötiges löschen und sinnvoll sortieren. Ich lege gerne eine Ordnerstruktur erst nach Dateityp sortiert an und als Unterordner dann die Ereignisse. Aber ich denke, da muss jeder für sich ein System finden.

Wenn Du damit fertig bist, solltest Du als nächstes mit CCleaner oder einem ähnlichem Programm einen Scan auf Cache und weitere Dateien durchführen, die nicht mehr gebraucht werden. Da staunt man meistens nicht schlecht, wie viel dabei rum kommt!

Zum Schluss könntest Du noch deinen Hintergrund ändern, den Papierkorb leeren und ein Backup von deinem System ziehen - falls es mal wieder einen Totalausfall geben sollte ;)

Auch auf anderen Technischen Geräten wie deinem Smartphone solltest Du einmal ausmisten. Alle Bilder durchgehen, Apps deinstallieren. Das E-Mail Postfach durchgehen und alle nervigen Newsletter deabonnieren. Es gibt viele Wege fürs digital decluttering.

3) Sorge dafür, dass du nie wieder ausmisten musst


Frage Dich vor jedem Kauf: "Brauch ich das wirklich?"
Setze Dir Regeln, damit sich nicht wieder unnötiges Zeug bei Dir häuft, z.B. ein monatliches Budget oder dass für jede Anschaffung auch wieder etwas entsorgt werden muss.

Denn Fakt ist: Wer weniger hat, kann weniger rumliegen lassen. Wer weniger rumliegen lässt, muss weniger wegräumen. Wer weniger wegräumen muss, hat weniger mit Aufräumen zu tun!


4) Setze dir feste Zeiten zum Aufräumen und Putzen!


Dafür gibt es einige gute Planideen im Internet, z.B. jeden Morgen und jeden Abend 10 Minuten lang durch die Wohnung gehen und dabei aufräumen. Es geht hier nicht ums Putzen, sondern nur ums Aufräumen. Die Kleidung in die Wäschekörbe sortieren, das Geschirr in die Spülmaschine räumen, den Berg Zeitungen durchgehen und wegschmeißen - solche Dinge halt.

Außerdem solltest du dir einen festen Wochenplan machen, in dem alle nötigen Aufgaben verteilt sind. Für weniger häufige Putzaufgaben, wie z.B. Fensterputzen, solltest du dir einen Termin in deinem Kalender setzen, sodass du es nicht vergisst.

Denn: Wer häufiger putzt, hat auch weniger zu Putzen, weil es einfach nicht so dreckig wird.

5) Mache dir Aufräumen und Putzen so angenehm wie nur möglich!


Niemand mag gern Hausarbeit und trotzdem muss sie erledigt werden. Wenn du diese Arbeit mit angenehmen Reizen verbindest und es zur Gewohnheit machst,  fällt es dir allerdings immer leichter, mit dem Unangenehmen anzufangen.

Also: Lege fetzige Musik auf oder zünde Duftkerzen an. Wenns ganz schlimm ist: Denk dir eine tolle Belohnung für später aus. Aber nicht schummeln! ;D

Keine Zeit zum Putzen oder Aufräumen? Heute nicht mehr!

6) Mache Ordentlichkeit zur Gewohnheit!


Räume regelmäßig auf und putze, mache Dir Pläne. Aber vorallem: Mach es immerwieder!

Denn nur, wenn etwas häufig ausgeführt wird, kann es auch wirklich zur Gewohnheit werden. Doch Du kannst dir nicht einfach vornehmen "Jetzt mache ich Ordentlichkeit zur Gewohnheit!", Du musst die Ordentlichkeit in vielen kleinen Portionen zur Gewohnheit werden lassen.

Dazu gehören z.B. folgende Aufgaben:

- Wenn Du einen Raum verlässt, nimm immer etwas mit, was nicht dorthin gehört
- Spül direkt nach dem Essen. Angetrockneter Dreck geht nur noch schlechter weg und Du brauchst noch länger
- Schmeiß nichts absichtlich auf den Boden
- Mache Dein Bett am Morgen, damit Dein Schlafzimmer schonmal ein ganzes Stück besser aussieht
- Hinterlasse Bereiche, an denen Du gearbeitet hast, aufgeräumt. So häuft sich nichts an.
- usw.

Fazit

Mit ein wenig Disziplin und Willen ist es möglich, etwas ordentlicher zu werden. Wichtig ist auch, zu erkennen was notwendig ist, und was nicht. Dein Ziel ist es, den optimalen Weg für Dich zu finden und die optimalen Strategien, um Deinen inneren Schweinehund zu überlisten!

Blogparade: Meine Herbst To-Do Liste

Sabrina Wortmann | 17 Oktober 2016 | 08:30 | / |

Ich bin ein riesiger Fan von Listen. Ob ich sie dann wirklich abarbeite, steht nicht immer so ganz genau fest.. Fakt ist, die liebe Anna vom Blog "Annanikabu - Voller Lebensfreude" hat eine Blogparade über Herbst To-Do Listen ins Leben gerufen und ich konnte mir natürlich nicht nehmen lassen, auch so eine Liste zu veröffentlichen.

Für mich zählt der Herbst tatsächlich nicht zu meinen Lieblingsjahreszeiten. Ich bin da eher so ein Sommer- oder auch Frühlingskind. Trotzdem genieße ich generell den Wandel der Jahreszeiten sehr und da gehört der Herbst natürlich auch dazu!


Jetzt möchte ich Dir allerdings erstmal meine Herbst To-Do Liste vorstellen:

  • Halloween feiern
    Das ist tatsächlich in meinem Freundeskreis eine Art Tradition geworden und ich freue mich jedes Jahr darauf! Wir treffen uns immer bei jemanden und verbringen den Abend gemeinsam.
  • In der Uni durchstarten
    Das Semester beginnt für mich zufällig genau heute wieder. Ich habe vor, mir im Herbst eine richtige Routine für die Uni anzueignen. Das hab ich tatsächlich in meinem bisherigen Studienleben ziemlich vernachlässigt und habe immer nur wenn ich mal Zeit hatte was gemacht... 
  • Nägel in Herbstfarben lackieren
    Ich brauch unbedingt noch eine Herbstfarbe von Striplac!
  • Sport zur Gewohnheit machen
    Jaja, das ewige leidige Thema... 
  • Gemütliche Abende mit Kerzenlicht und viel Tee verbringen
    Auch eine wunderbare Gelegenheit, meinen Kerzenvorrat aufzustocken!
  • Kürbisgerichte kochen
    Ich hab tatsächlich bisher weder wirklich Kürbis gegessen, noch mit ihm gekocht. Und all die Jahre wieder um die Zeit habe ich immer Tonnen von Kürbisrezepten in meinem Feed... Jetzt müssen endlich mindestens zwei umgesetzt werden!
  • Mehr basteln
    Das erklärt sich so ziemlich von selbst, ich finde, ich sitze einfach vieeel zu selten an meinem Basteltisch. :D
  • Pilze im Wald sammeln
    Wir haben hier bei uns noch eine Minikleine Waldgegend - in meiner Kindheit bin ich dort mit meinem Vater hin zum Pilze sammeln. Das muss ich unbedingt nochmal machen!
  • Unsere Herbstkirmes - den Hubertusmarkt - besuchen
    Auch wenn ich eher so der Freizeitparktyp bin - der Hubertusmarkt gehört für mich einfach zum Herbst dazu. Ich bin allerdings eher an den Essensständen zu finden als bei den Attraktionen... :D
Ich bin ja mal gespannt, welche Punkte meiner Liste ich wirklich abhaken kann. Bei einigen Punkten ist es allerdings schon sonnenklar, dass ich sie erfüllen werde. Ich freue mich jedenfalls sehr auf die bevorstehende Jahreszeit und werde sie in allen Zügen genießen! Vielleicht konnte ich Dich ja auch zu neuen Ideen für Deine persönliche Liste inspirieren.

Welche Jahreszeit magst Du am liebsten?

Fitness-Gadgets #2: Meine Erfahrungen mit dem Jawbone Up Move

Sabrina Wortmann | 15 Oktober 2016 | 08:30 | / / |


Hallo!

Wie Du ja im letzten Post dieser Reihe erfahren hast, hab ich das Sony Smartband wegen roter Stellen am Arm ins Nirvana geschickt. Das fand ich ziemlich traurig... Denn eigentlich fand ich es sehr schön, einen Überblick über meine Aktivitäten zu haben.
Deswegen habe ich mir einige Wochen später, inspiriert durch Ela, den Jawbone UP Move geholt. Das ist in erster Linie ein Clip, der sich überall befestigen und somit auch verstecken lässt. So merken andere auch nicht direkt, dass man zum Club der Fitnesstracker-Trager gehört und es gibt nichts, worauf man beim Outfit achten muss ;)

Ich hab ihn mir in schwarz und wieder als Amazon Warehouse-Deal für ca. 13 € zzgl. Versand bestellt. Neu* bekommt man ihn aktuell für 22€, je nach Farbe variiert der Preis.

Dieser Tracker kann mit Android Smartphones, iPhones und Windows Phones benutzt werden. Meine Erfahrungen beziehen sich hier auf die Nutzungs des Trackers zusammen mit einem LG G4, auf dem Android 6.0 läuft.

Alle Farben und Modelle des UP Moves


Optik, Haptik und allgemeine Handhabung

Ich habe mich für den Schwarzen Tracker entschieden. Denn falls er mal sichtbar ist, soll er doch zu allen Klamotten von Frau passen ;)
Die Verpackung war recht schlicht, aber schön. Enthalten ist nicht viel: Der Tracker, der Clip, eine Batterie, ein Werkzeug zum öffnen des Batteriefachs und ein ganz ganz kurzer Guide, mit einem Link zur passenden App. Großes Lob an Jawbone für wenig Papierverschwendung! Alles weitere zum Clip wird in der App erklärt.

Der Tracker fühlt sich sehr stabil an und sieht schick aus. Das Material des Clips ist eine Art glattes, weiches Gummi/Silikon, was meiner Meinung nach auch nicht viel Staub anzieht, wie manch andere Materialien (Trotzdem ist der Staub nicht ganz ausgeschlossen, wie Du auf den Bildern erkennen kannst! :D).
Der Tracker selbst ist klein und rund, vielleicht so groß wie eine 2€ Münze und hat einen einzigen Knopf, über den die ganze Bedienung erfolgt und folgende Dinge aufrufen kann: Ungefähre Uhrzeit, Schlafziel, Bewegungsziel, Schlafmodus, Schrittezählmodus, Stoppuhr bzw. Aktivitätsmodus. Wie genau diese Anzeigen hervorgerufen werden, wird in der zugehörigen App gut erklärt und es gibt YouTube Videos, daher gehe ich hier nicht genau darauf ein.

Hier sieht man, wie der Tracker Tages- und Nachtmodus anzeigt
Die Entfernung des Trackers aus dem Clip ist leider etwas schwergängig, hier sollte man sich vielleicht ein Hilfsmittel zur Hand nehmen. Deshalb kann ich mir auch schwer vorstellen, dass es sehr bequem ist, den Tracker immer zwischen Armband und Clip hin und herzubewegen. Doch da ich nur den Clip benutze, kam das für mich sowieso kaum in Frage.

Tragegefühl

Für mich das wichtigste Kriterium, da ich ein Armband auf Dauer nicht vertrage. Ich befestige den Clip meistens an meinem BH. Da ich meistens keine Knallengen Shirts trage, drückt er sich auch nicht durch und man kann auch mal unauffällig die Knöpfe zum überprüfen des Fortschritts verwenden :D

Nachts trage ich auch kein Armband, sondern befestige den Clip irgendwo an meiner Schlafkleidung. Da mich die Genauigkeit des Schlaftracking nicht interessiert, sondern mehr die Länge meines Schlafes, bin ich mit der Lösung sehr zufrieden.
Wenn ich keine gute Stelle am Schlafshirt finde, habe ich ein Stoffarmband, an dem ich den Clip befestigen kann. Dies reizt nicht meine Haut und kostet auch weniger als die Originalen Bänder, die sowieso niemand sieht, wenn man schläft.

Kopplung und Synchronisation mit dem Smartphone

Ging recht einfach von statten. Man muss nur eine App installieren (Die blaue Jawbone-Up App) und wird durch den Prozess geführt.
Überrascht hat mich nur, dass man zur Kopplung und zum Datenabruf auch GPS anhaben muss, damit das Handy den Tracker orten kann. Der Tracker verwendet Stromsparendes Bluetooth 4.0, daher hab ich keine Verschlechterung meiner Akkulaufzeit bemerkt. Trotzdem schalte ich meistens Bluetooth und Standortdienste aus und aktualisiere am Abend. Das gab bisher keine Probleme.

Alles über die App

Für mich mit das Wichtigste bei Fitnesstrackern, da ich gerne meine Daten hübsch aufbereitet habe, meinen Fortschritt überprüfen und aber auch Tipps erhalten will. Meiner Meinung nach hat hier Jawbone vieles richtig gemacht. Da die App sehr umfangreich ist, glieder ich das Ganze in mehrere Punkte auf.

Der erste Start

Wenn man zum ersten Mal die App startet, soll man sich erstmal ein Jawbone Konto erstellen und wird dann durch den Kopplungsprozess geleitet. Hierbei wird meiner Meinung nach alles sehr gut erklärt. Danach bekommt man auch noch Links zu weiteren Erklärvideos zum Tracker. Finde ich viel besser als eine Betriebsanleitung aus Papier, die meistens niemand liest ;D
Danach wird man auffgefordert, seine Ziele festzulegen: Wie viele Schritte man am Tag zurücklegen möchte, wie viel man mindestens Schlafen möchte und auch das Gewicht was man erreichen/halten möchte.
Und danach gehts eigentlich schon los. Man ist im Hauptmenü und kann oben meistens mindestens zwei Balken sehen: Einen für die Schritte, einen für den Schlaf und wenn man will noch einen für die Ernährung. Weiter unten hat man eine Art Feed, wo einem die wichtigsten Aktivitäten zusammengefasst werden und auch schöne, motivierende Tipps vom Smartcoach gezeigt werden.

UP Daily Feed
Der tägliche Feed, der direkt beim Öffnen der App zu sehen ist

Loggingfunktionen

Der UP Move sammelt viele Daten selbst, trägt allerdings nur Bewegung oder Schlaf ein, allerdings kann man auch vieles zusätzlich über die App eintragen.
Zum Beispiel kann man auch seine Stimmung loggen (für mich kein wichtiges Feature, aber warum nicht) und auch sein Essen eintragen. Leider ist das Esseneintragen ein bisschen Schwierig, da Jawbone hier auf genaue Mengenangaben verzichtet und somit wird das ganze ungenau. Um das zu umgehen, kann man die App auch mit anderen Diensten, wie zum Beispiel MyFitnessPal verbinden und dort sein Essen eintragen. Dieses erscheint dann wenige Minuten später im Up-Feed, jedoch nur als zusammengefasste Mahlzeit. Wenn ich Lust habe, lade ich über die Essenstracking Funktion von Jawbone ein Foto von meinem Essen hoch, um später nachzuvollziehen, was ich genau gegessen habe (natürlich kann man dann aber auch einfach in der anderen App nachsehen).

Mögliche Aktivitäten zum Eintragen und Erinnerungen
Hier kann man gut sehen, was man alles Loggen kann. Außerdem kann man auch Erinnerungen erstellen.
Wenn man mit dem Tracker im Stoppuhrmodus Sport gemacht hat, kann man später das Workout in der App bearbeiten. Für meine Belange stehen hier genug verschiedene Sportarten zur Verfügung. Aber auch wenn der Tracker einen höheren Bewegungslevel feststellt als üblich, taucht im Feed eine Frage auf, ob man zu der Zeit ein Workout gemacht hat, was man dann hinzufügen kann.

Die Schlafdaten werden von der App in drei Phasen unterteilt: Leichter und gesunder Schlaf, sowie natürlich Wachphasen. Inwieweit das Tracking genau ist, kann ich nicht beurteilen, am meisten interessiert mich immer die Dauer und wie lange ich zum Einschlafen brauche. Jedenfalls ist die Aufbereitung dieser Daten auch sehr übersichtlich. Sehr schön: Sollte man vorm Schlafen gehen vergessen haben, in den Schlafmodus zu wechseln, fragt die App am nächsten Morgen nach, ob man geschlafen hat und man kann den Zeitraum editieren. Jedoch kommt diese Benachrichtigung nur IN der App, jedoch bekommt man davon nichts mit, wenn man sie nicht öffnet.

Weiterhin gibt es in der App auch einen Bildschirm, wo man verschiedenen Daten auch miteinander vergleichen kann. Man kann immer zwei verschiedene Datensätze aufwählen, die im Direkten Vergleich zueinander angezeigt werden. Auch eine nette Funktion, so kann man zum Beispiel vergleichen, ob man auch wirklich besser schläft, wenn man viel läuft usw.

Wie man Trainings eintragen und Daten vergleichen kann.
Bei Trainings können einige Daten eingetragen werden und es lassen sich viele Datensätze miteinander vergleichen.


Motivation durch Freunde

Sehr positiv ist für mich auch der soziale Aspekt. Man kann bei der App Freunde hinzufügen und dann mit ihnen auch Schrittduelle starten. Dies motiviert natürlich noch zusätzlich, das angestrebte Schrittziel zu erreichen und vielleicht doch noch mal rauszugehen. Außerdem kann man auch sehen, wie viele Schritte die Freunde gehen, oder was sie sonst noch eintragen und man kann sich gegenseitig mit Kommentaren motivieren und auch mit bestimmten Smileys "anfeuern". Wenn man nicht alles mit seinen Freunden teilen möchte, kann man dies in den Einstellungen ändern. Das Gewicht z.B. ist standardmäßig auf Privat gestellt.

Übrigens: Deine Freunde müssen keinen Tracker von Jawbone besitzen, um sich mit Dir zu verbinden! Wer seine Schritte lieber mit dem Smartphone zählen will, kann sich die lilane App aus dem Store laden, um mit Dir in einem Duell anzutreten. ;)
Sollten deine Freunde allerdings einen anderen Tracker haben als Du und gegen Dich antreten wollen, dann warte auf den nächsten Beitrag, denn auch hierfür gibt es eine Lösung! 

Hier werden alle Details aufgelistet und Freunde können kommentieren
Freunde können deine Aktivitäten sehen und darauf reagieren

Verbinden mit anderen Apps

Wie bereits schon vorher angedeutet, lässt sich Up mit weiteren Apps verbinden, um so alle möglichen Daten im Up Feed sammeln zu können. Dabei stehen schon einige zur Auswahl, wie zum Beispiel MyFitnessPal oder Runtastic.

Es gibt aber noch weitere, die meist nicht direkt ersichtlich sind. Ich besitze ein Android Smartphone und kann deshalb nur dafür sprechen. Aber schaut mal im Play Store bei den Fitnessapps, viele bieten von sich aus eine Kopplung mit UP an, ohne das die App bei UP erwähnt wird.

Schade allerdings: Wer Workout Apps hat, die nur zu Google Fit verbinden (Ich benutze z.B. Sworkit und Seven), muss diese über Umwege synchronisieren. Entweder muss man diese Workouts dann manuell loggen (bin ich kein Freund von) oder man richtet sich einmalig einen Sync-Account bei dem Dienst Fitnesssyncer ein, der sich die Trainingsdaten von Google Fit holt und dann zu Jawbone rüber schickt. Mit diesem Dienst lassen sich auch viele andere Synchronisationslücken schließen, nur so als Tipp am Rande ;)
In meinem letzten Post dieser Reihe gehe ich auch nochmal deutlicher auf die Möglichkeiten mit Drittanbieter-Apps ein, also bleib dran!

Akkulaufzeit

Der UP Move wird mit einer CR2032 Knopfzellen-Batterie betrieben und hat laut Jawbone eine maximale Laufzeit von 6 Monaten.
Bei mir macht der Tracker nach 3 Monaten so langsam zicken. Kein schlechtes Ergebnis finde ich, allerdings hätte ich trotzdem gerne eine Benachrichtigung über die App gehabt, dass ich bald mal die Batterie wechseln soll oder sogar eine permanente Übersicht über den aktuellen ungefähren Batteriestand.

Fazit

Alles in allem ist der Jawbone UP Move ein solider Tracker, der unauffällig zu befestigen ist und gute Nutzungsmöglichkeiten mitbringt. Die App bringt viele Funktionen und alles, was fehlt lässt sich über Umwege erweitern. Das Einrichten dieser Umwege ist erst zeitaufwändig, muss dann aber auch nie wieder gemacht werden.

Inwieweit genau er trackt, kann ich nicht beurteilen. Ich persönlich finde es allerdings sehr motivierend, zu sehen, wie viel ich laufe und somit den Überblick zu haben, wie genau das ist ist mir dann auch egal. Aktuell ist er mein Lieblingstracker, denn ich habe kein Bedürfnis, wieder einen neuen zu kaufen.
Die einzige Schwäche meiner Meinung nach ist, dass der Tracker nicht wasserfest ist und man so nicht tracken kann, dass man schwimmen geht. Dies lässt sich nur in der App nachtragen. Das ist allerdings eine allgemeine Schwäche von Jawbone, bisher sind alle erhältlichen Tracker nur spritzwassergeschützt und daher allerhöchstens zum Duschen geeignet. Ich hoffe, das ändert sich in Zukunft!

Ich empfehle diesen Tracker Leuten wie mir, die ein bisschen Übersicht und Motivation brauchen. Allerdings denke ich, dass dieser Tracker nur bedingt für  "Vollblut-Sportler" geeignet ist, da er dafür nicht alle nötigen Funktionen mitbringt, wie z.B. einen Pulsmesser.

Benutzt Du auch Fitnesstracker? Wenn ja, welchen?


*Die markierten Links zu den Produkten sind Affiliate-Links, wenn Du darüber einkaufst, bekomme ich eine kleine Provision, diesen Gutschein verwende ich für weitere Produktrezensionen und DIYs im Blog. Für Dich werden die Produkte auch nicht teurer. Danke für Deine Unterstützung!


Dieser Beitrag basiert auf einer Rezension, die ich bereits mal auf Amazon veröffentlicht hatte. 
Alle hier gezeigten Bilder sind entweder zu den Bildquellen verlinkt oder von mir selbst geschossen.

DIY: Lichterkette aus Pappbechern

Sabrina Wortmann | 12 Oktober 2016 | 14:30 | |

Hallo!

Mich hat mal wieder die Lust gepackt, eine neue Lichterkette zu gestalten. Diesmal war sie für meinen Freund, der sie dann in seinem WG Zimmer aufgehangen hat. Er hatte bis dahin nur eine ungemütliche Deckenlampe, die Abends, wenn er im Bett lag, sehr geblendet hat.

Du brauchst:

- Pappbecher mit Motiv (meine sind von Amazon* )
- Eine LED-Lichterkette*
- Ein Bastelmesser
- Optional: Ein Set zum Fernsteuern von Steckdosen
Mit dem Bastelmesser musst du am Boden der Pappbecher kleine Kreuze einritzen, sodass die Lampen der Lichterkette durchpassen. Danach werden einfach nur alle Lampen in die Becher eingefädelt. Fertig! Für etwas mehr Komfort kann man nun noch eine Fernsteuerung zwischen Lichterkette und Steckdose schalten, damit man sie bequem mit einer Fernbedienung an- und ausmachen kann.


Yaay, fettes Bildrauschen ^^
*Die markierten Links zu den Produkten sind Affiliate-Links, wenn Du darüber einkaufst, bekomme ich eine kleine Provision, diesen Gutschein verwende ich für weitere Produktrezensionen und DIYs im Blog. Für Dich werden die Produkte auch nicht teurer. Danke für Deine Unterstützung!